Effizient heizen mit digitalen Heizthermostaten 4.33/5 (3)

| März 10, 2016 | Strom & Verbrauch
Digitales Thermostat für Infrarotheizungen

Wer noch alte analoge Wandthermostate hat, sollte bei der nächsten Stromabrechnung nicht erschrocken sein.

In Altbauwohnungen kleben Sie noch überall – die analogen Thermostate aus der Steinzeit. Nicht nur die Thermostate sind aus der älteren Generation, sondern leider meist auch Ihre Anwender. Wir Menschen haben die Eigenschaft, Gewohnheiten über lange Zeit beizubehalten und nichts zu ändern. Warum auch? Schließlich funktioniert die alte Technik einwandfrei. Man muss einfach nur am Rädchen drehen und schon ist es muckelig warm in der Stube.

Warum Sie ein digitales Thermostat für Ihre Infrarotheizung haben sollten

Computer sind dazu da, um das Gehirn des Menschen zu entlasten und bei wichtigen alltäglichen Dingen zu unterstützen – so bleibt viel mehr Zeit, um sich den schönen und wichtigen Dingen des Lebens zu widmen. Mit einer automatischen digitalen Thermostatsteuerung können Sie Ihr Haus genau dann heizen, wenn es notwendig ist. Wir kennen es noch von den alten Nachtspeichern mit Drehregler, die den ganzen Tag die Räume beheizen, obwohl überhaupt niemand zu Hause ist. Wenn niemand zu Hause ist, muss nicht zwangsläufig auf Hochtouren geheizt werden. Mit einem digitalen Thermostat können Sie effizient heizen, indem Sie die Temperaturen Ihrer Räume im gesamten Haus automatisch absenken, wenn Sie nicht zu Hause sind.

Optimaler Weise ist es so, dass Ihre digitalen Thermostate so eingestellt sind, dass diese Ihre Heizkörper auf Touren bringen – noch bevor Sie zu Hause sind. So haben Sie es genau dann warm, wenn Sie es brauchen.

Was der Bauer nicht kennt, frisst…

Ich mag analoge ThermostateOftmals ist es notwendig, dass man dem Anwender einen Denkanstoß gibt und Ihm sein Steinzeitleben vor Augen hält. Die alten Drehthermostate sind ungenau und lassen sich nur dann einigermaßen kosteneffizient steuern, wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Rädchen dreht.

Doch wer will immer daran denken und ist immer Jemand daheim, der am Rädchen dreht? Was ist, wenn man viel unterwegs ist?

Warum nicht auf digitale Thermostate umgerüstet wird?

Zum einen gibt es wie beschrieben die Generation, bei denen sich alte Sachen bewährt haben und es daher keinen Grund gibt, auf ein digitales Thermostat umzurüsten. Oftmals sind es aber auch die Vermieter von Altbauwohnungen, welche die alten schaurigen Thermostate aus Kostengründen einfach in der Wand lassen. Denn hier müssten nicht nur das Thermostat und Schaltaktor gewechselt werden – möglicherweise müsste auch gleich die Tapete runter, um alle Kabel erneut sauber zu verlegen. Alte Abzweigdosen sind oft einfach nur gedeckelt und mit Tapete kaschiert. Vermieter sind Unternehmer und Ihnen geht es immer um den Profit einer Immobilie. Was kümmert ihn denn die erhöhten Stromkosten des Mieters?

Wie Sie zu Ihren digitalen Thermostaten kommen, auch wenn der Vermieter nicht will

Vermieter wollen keine digitalen Thermostate

Vermieter: Digitale Thermostate? Lassen Sie die Kirche mal im Dorf!

Meist ist es seitens des Vermieters am sinnvollsten gleich bei einer Sanierung digitale Thermostate für die Heizung zu verbauen. Auch wenn dieser Aufwand mit Kosten verbunden ist, sollte jeder Vermieter in der Lage sein, diese Kosten abzuschreiben und den Mietpreis entsprechend anzupassen. Überzeugen Sie Ihren Vermieter, dass nicht nur die Mieter durch ein digitales Thermostat einen Vorteil haben, sondern Ihre Immobilie dadurch aufgewertet wird und im Wert steigt.

Mit einem digitalen Thermostat lässt sich nunmal effizient heizen. Falls eine Sanierung oder Tapetenwechsel ansteht und der Vermieter auf digitale Thermostate verzichten will, sollten Sie Ihn einmal darauf hinweisen, dass die analogen Thermostate jetzt bereits veraltet und ineffizient sind und die Nachmieter in der Zukunft solche alten Geräte einfach nicht akzeptieren werden und können – solch eine Mietimmobilie wird ja schließlich nicht jedes Jahr neu saniert. Die Gaspreise steigen jährlich und auch der Ölpreis wird nicht für immer niedrig bleiben.

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2 Kommentare zu “Effizient heizen mit digitalen Heizthermostaten”

  1. Von Christian Eifelt am 29. Mai 2016 - 18:31

    Gut erklärt und detailliert ausgeführt. Gerade bei so einer Infrarotheizung bzw. Elektroheizung ist es super wichtig mit einem digitalen Heizthermostat zu arbeiten. Je intelligenter die Elektronik, umso besser. Wenn man bedenkt, dass eine Temperaturabsenkung von ca. 1°C schon 6% weniger Heizkosten verursacht, hat man die Investitionskosten von einem digitalen Thermostat innerhalb einem Jahr wieder reingeholt. Ich persönlich habe auch das digitale HomeMatic Thermostat und den Schaltaktor. Die Installation ist super einfach und schnell erledigt. Ich habe 80 EUR Heizkosten weniger gezahlt im letzten Jahr.

  2. Von Ulrich am 13. Juni 2016 - 20:46

    Hab mal ein so ein Thermostat und ein Schaltaktor bestellt. Ich werde dann berichten, wenn es was bringt. Danke für den Tipp an einen „alten Herren“.

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